Taxi- und Limousinenservice im Rhein-Kreis Neuss

Vertrauen Sie der Flotte mit den grünen Außenspiegeln

 

Dispo sein ist manchmal schwer

Unsere Dispo-Mädels müssen diverse Spezial-Kompetenzen besitzen.

Zum einen benötigen sie eine Engelsgeduld. Geduld für eigentlich alles. Ruhig zu bleiben wenn alle fünf Telefone sturm klingeln. Ruhig bleiben, wenn sie einem Fahrer das dritte oder vierte Mal die Adresse im Vollstress durchgeben müssen. Ruhig bleiben wenn die Kunden umständlich sind und es nicht schaffen ein Taxi zu bestellen und für jede Info dreimal nachgefragt werden muss.

Sie müssen es irgendwie schaffen freundlich die arme einsame Omi abzuwimmeln, die keinen mehr hat und ganz alleine ist -und soooo froh ist gerade jemanden zum quatschen zu haben- weil alle Telefone seit zehn Minuten Sturm klingeln.

Sie müssen aus irgendwelchen Tierlauten, die bevorzugt in den frühen Morgenstunden von stark alkoholisierten männlichen Individuen ausgestoßen werden, komplette Abholorte dechiffrieren.

Durch gezielte Fragestellungen erfahren die Damen schnell, wo die ältere Dame sich gerade befindet, die seit dem schweren Schlaganfall nur noch "Ja" und "Nein" sagen kann.

Sie müssen wissen, welcher Fahrer für welche Wegstrecke wie lange braucht, und bei welchen mindestens nochmal 10 Reserveminuten eingerechnet werden müssen.

Sie müssen es managen, wenn manche Fahrer sehr verhaltensoriginell sind und es schaffen, sich dreimal an einem Tag bei Schnee fest zu fahren. Und natürlich dann auch noch jemanden bei solchen Wetterbedingungen dort hin zu bekommen um eben diesen irgendwie wieder dort heraus zu holen...

Die Zentrale ist schließlich absolut machtlos, wenn drei Männer es nicht schaffen einen Reifen zu wechseln und verzweifelt die Taxe dann am ISS-Dome stehen lassen und die Überraschung der Chefin am nächsten Tag überlassen.

Auch ist die Erfindung der Navigationsgeräte kein Garant, dass die Fahrer auch ankommen. Das Navigationsgerät ist zwar eine angenehme Unterstützung, aber das Problem ist, dass -zu viele- Nutzer in unserer Branche damit auch das Gehirn abschalten! Die vom Navi angegebene Route ist beispielsweise nicht zwingend die kürzeste. Viele, gerade außergewöhnliche oder schwierige Adressen sind nach wie vor nicht verzeichnet. Neubaugebiete brauchen bis zu vier Jahre, bis diese in den Dateien aufgenommen werden. Wir haben Kunden seit 20 Jahren, deren postalische Adresse existiert bis heute in keinem Navigationsgerät. Das Problem ist, dass viele Menschen nicht mehr zuhören. Oft wird bei der Hälfte der Infos das Gehirn bereits auf Durchzug gestellt und die Adresse lediglich in den dummen Computer eingegeben und fertig.

Eine schönes Zitat: "Zentrale! Das Navi sagt die Hausnummer ist genau hier. Ich steh aber unter einer Autobahnbrücke!" Der Fahrer war zu der Zeit schon ein oder zwei Jahre dabei. Dass da keine Häuser stehen sollten, sollte er bis dahin mittlerweile gelernt haben.

Und dem erbosten Kunden müssen sie souverän beruhigen, warum der Fahrer gerade zu spät ist...Nun ja... ich glaube da müssen die Damen sich auch manchmal auf die Zunge beißen...