Taxi- und Limousinenservice im Rhein-Kreis Neuss

Taxi war gestern - Lesmeister ist heute

 

Ihre Rechte als Kunde?

Sie entscheiden wohin es geht und welche Strecke gefahren wird!

Geben Sie keine Anweisungen bezüglich der Wegstrecke, ist der Taxifahrer dazu verpflichtet den kürzesten Weg mit Ihnen zu fahren.  Wenn Sie allerdings einen Festpreis bei einer Mietwagenfahrt vereinbart haben, ist dies allerdings nicht mehr so eindeutig! Da entscheidet der Fahrer im Regelfall die Wegstrecke. Ist der Festpreis nach der kürzesten Strecke kalkuliert, sind Umwege in der Regel NICHT inklusive. Hier kann es sein, dass für den Umweg ein Aufschlag mit dem Fahrer verhandelt werden muss. Festpreise heißen nicht, dass jeder Zwischenstopp und jede mögliche Wegstrecke automatisch inklusive ist, wenn sie bei der Preisverhandlung verschwiegen wurden.

Sie haben freie Fahrzeugwahl!

Auch wenn die Taxifahrer gerne etwas anderes behaupten und Märchen erzählen: Nein, Sie müssen NICHT das erste Taxi am Taxistand nehmen! Auch wenn dieses eventuell am längsten wartet... Leider gibt es viele Kollegen in dieser Branche die sich leider nicht sonderlich bemühen, dass die Kunden gerne zu ihnen ins Auto steigen. Suchen Sie sich das gepflegteste Auto mit dem sympathischsten Fahrer aus!!!
Es ist Ihr Recht! Sie zahlen dafür! Und belohnen somit die Fahrer, die sich Mühe geben, Ihnen einen besseren Service zu liefern, als die anderen!

Taxen haben Beförderungspflicht!

So lange Sie nicht so betrunken sind, dass Sie sich nicht mehr benehmen könnten, Sie sich ordentlich und fair verhalten und nicht übermäßig beschmutzt sind, darf der Taxifahrer Sie als Kunde nicht ablehnen! Es gibt keine Fahrten die zu kurz sind, auch wenn der arme, arme Taxifahrer seit drei Stunden keine Fahrt hatte. Es ist schließlich nicht Ihr Problem!

Mietwagen unterliegen keiner Beförderungspflicht!

Das heißt, dass Mietwagenfahrer, Limousinenfahrer usw. jeden Fahrgast -auch ohne Angabe von Gründen- ablehnen dürfen.

Festpreise

Festpreise dürfen bei Taxiunternehmen nur bei Fernfahrten ab 50 KM vereinbart werden.
Mietwagenunternehmen dürfen auch zum Flughafen oder kürzeren Strecken jederzeit Festpreise vereinbaren. Auch dürfen Sie die Preise Ihrer Wegstreckenzähler selbst bestimmen. Allerdings empfehlen wir gerade für Urlaubsfahrten, das Hotel am Zielort vorher zu kontaktieren, um zu erfragen wie hoch der zu erwartende Taxipreis vom Flughafen zum Hotel in etwa ist. So erspart man sich böse Überraschungen. Liegt eindeutig am Fahrziel ein Betrug vor und der Taxifahrer ist definitiv mit Ihnen Umwege gefahren, empfiehlt es sich bei Uneinsichtigkeit des Fahrers und der Zentrale die Polizei einzuschalten! Meist sinkt der Preis dann ganz schnell von alleine! 

Wenn Sie allerdings einen Festpreis bei einer Mietwagenfahrt vereinbart haben, entscheidet der Fahrer die Wegstrecke die gefahren wird. Meist sind die Festpreise nach der kürzesten Strecke kalkuliert. Eine gefühlt schnellere Strecke (Autobahn ist meistens ein Umweg) ist nicht zwingend die Kürzeste! In unserer Branche werden die meisten Preise nach gefahrenen Kilometern kalkuliert. Hier kann es sein, dass für den Umweg -zum Beispiel wenn ein Kunde im Kreis Neuss die Wegstrecke über die A44 zum Flughafen verlangt- ein Aufschlag mit dem Fahrer verhandelt werden muss. Festpreise bedeuten ebenfalls nicht, dass jeder Zwischenstopp der zuvor in der Preisverhandlung nicht mit vereinbart war (Wie beispielsweise Einsammeln diverser weiterer Personen) automatisch inklusive ist!
Bedenken Sie bitte auch, dass bei Preisverhandlungen unter Umständen an Tagen wie Silvester, Weihnachten, Karneval etc. die sonst im Jahr üblichen Konditionen nicht gelten.

Sie sind der Chef

Sie bestimmen:

  • ob das Fenster geöffnet oder geschlossen ist
  • ob oder mit welcher Temperatur die Klimaanlage eingestellt ist
  • ob das Radio überhaupt, oder welcher Sender läuft. Auch dürfen Sie Ihre CD oder Ihren Ipod anschließen, falls die Audioanlage des Fahrzeuges das möglich macht.
  • auf welchem Sitzplatz im Fahrzeug (hier in Deutschland !!!) Sie sitzen möchten.
  • auch wenn der Fahrer langsamer fahren soll ! Sie möchten schließlich lebendig am Zielort ankommen!
    Schnelleres fahren können Sie allerdings nur im Rahmen der erlaubten Geschwindigkeit verlangen, wenn der Fahrer wirklich im Schneckentempo herumkrabbelt. Sie dürfen von einem Berufskraftfahrer nicht verlangen, dass er für Sie seinen Führerschein aufs Spiel setzt.

Ihre Pflichten als Kunde

Die Bestellung eines Wagens, sowie das Einsteigen vermittelt einen Fahrauftrag, also einen Vertrag, den Sie nach Vereinbarung am Fahrtziel zu vergüten haben.  Fällt Ihnen erst beim Vorfahren des Wagens auf, dass Sie keinen Bedarf mehr verspüren, müssen Sie die doppelte Anfahrt bezahlen, also ca. € 5,- unter der Voraussetzung, dass sich der Auftrag in der Heimatgemeinde befindet. Wenn Sie das Fahrzeug nach Düsseldorf, Köln oder sonst wohin bestellen und Sie z.B. in der Partylaune an Karneval keine Lust mehr haben sollten Sie sich trotz allem auf eine Ausfallrechnung des Taxiunternehmens gefasst machen. Bestellt ist nun mal bestellt. Ein Anruf und das Fahrzeug stornieren wäre da empfehlenswert!

Ihr Verhalten im Fahrzeug darf den Fahrer nicht gefährden!

Sie können von den Fahrern nicht verlangen, dass diese für Sie ihren Führerschein aufs Spiel setzen. Der Führerschein ist für diese die Lizenz um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Rauchen jeglicher Art ist seit Jahren in allen Fahrzeugen verboten. Das gilt auch für die Fahrer, auch wenn viele Kollegen das bis heute anscheinend nicht begriffen haben.

Drogenkonsum ist in allen Fahrzeugen verboten. Gleiche Regeln wie beim Rauchen.

Essen und Trinken bitten wir stets vorher mit den Fahrern abzuklären. Haben Sie aber Verständnis, wenn der Fahrer das ablehnt. Auch Sie fahren sicherlich nicht so gerne in einer nach Frittenbude stinkenden Taxe, oder?

Erbrechen im Taxi ist kein Kavaliersdelikt!!! Der meist durch erhöhten Alkoholkonsum hervorgerufene Partyspaß kostet alleine mindestens 300€ (im günstigsten Fall) für den Ausfall des Fahrzeuges und die professionelle Reinigung.
Eventuelle Beschädigungen wie Fußmatten werden zusätzlich (!) berechnet. Ein Satz Mercedes-Fußmatten kostet 120€ für PKW bis 270€ für Busse (Leider gibt es keine Einzelmatten zu kaufen, sondern nur Komplett-Sätze).
Besonders teuer wird es, wenn intelligenterweise die Lüftung getroffen wird (oder andere Öffnungen) die längere Aufenthalte in der Werkstatt zur Folge haben, weil Ersatzteile bestellt werden müssen usw.
Da muss dann nämlich alles mögliche komplett erneuert werden, da der Gestank sonst nie wieder aus dem Auto entfernbar wäre. Wenn man bedenkt, dass selbst nach einer "kleineren" Aktion, das Fahrzeug meist bis zum nächsten Werktag komplett ausfällt (natürlich passiert das ja gerne Freitag oder Samstag Nacht, Silvester oder so) sind mehrere Tage à zwei Schichten Betriebsausfall zu verzeichnen. Die Rechnung sollte man wirklich zahlen. Wenn man Glück hat übernimmt sogar die Haftpflichtversicherung den Schaden.
Uneinsichtige Fahrgäste, wo die Polizei hinzu gerufen werden muss, dürfen sich zudem noch über eine Anzeige wegen Sachbeschädigung freuen.

Gerichtsurteile haben in der Regel zwischen 1200€ und sogar schon mehreren tausend Euro zugunsten der Taxiunternehmer entschieden.

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